Achtsamkeitsübung: Das offene Herz

Können Sie sich an eine Begebenheit erinnern, bei der Ihnen „das Herz aufgegangen ist“? Das kann ein schöner Film gewesen sein oder eine Geschichte, eine selbst erlebte Situation oder ein inspirierendes Lied, ein herrlicher Sonnenuntergang oder das Schnurren eines Kätzchens …. Ich wette, Ihnen fällt garantiert etwas ein 🙂 .

 

 

Nun stellen Sie sich diese Erinnerung so lebhaft vor, bis Sie – wie damals – wirklich FÜHLEN, wie sich Ihr Herz (wieder!) öffnet. Achten Sie genau auf Ihren Körper, spüren Sie in sich hinein und nehmen Sie wahr, wie sich vielleicht eine „Wärmewelle vom Herzen“ aus ausbreitet … und wie sich gleichzeitig Ihre Stimmung verändert (Manchmal dauert es etwas, bis der Körper auf unsere Gedanken reagiert, gerade, wenn man in diese Art von Übungen noch untrainiert ist).

 

Wiederholen Sie diese Übung über den Tag verteilt und die nächsten Tage immer mal wieder, bis Sie feststellen, dass Sie immer leichter und schneller in diesen als angenehm erlebten Zustand eines „offenen Herzens“ hineinrutschen.

 

 

Wenn Sie diesen Punkt erreicht haben, kommt die eigentliche Aufgabe: Nehmen Sie sich einen Tag lang vor, sich immerBEVOR Sie mit anderen Menschen (Ihrem Kind, Arbeitskollegen, Mitarbeiter, Kunden usw.) in Kommunikation treten, in diese angenehme Stimmung zu versetzen, also in den Zustand des offenen Herzens.

 

Das bedeutet nicht, dass Sie zu allen und allem „ja“ sagen sollen. Man kann auch mit einem offenen Herzen „Nein!“ sagen, es wird sich für Sie aber wie ein „Ja!“ anfühlen.

 

Vergessen Sie Ihre vorgefassten Annahmen darüber, was „ein offenens Herz haben “ in der Kommunikation bedeuten könnte. Es geht allein um das Herstellen des GEFÜHLs, mit dem Sie kommunizieren sollen.

 

Probieren Sie es aus? 

Gerne dürfen Sie uns Ihre Erfahrungen mitteilen. Nutzen Sie dafür die Kommentarfunktion!

 


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